Digital in Hallbergmoos

Im Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos ist die Digitalisierung komplett angekommen. Zwei Firmen, die bei ihrem Business-Modell auf Digitales setzen, sind die Baltech AG und Xelaned. Im Interview mit den beiden Firmengründern berichten beide, was ihre Unternehmen ausmacht, wie sie die Digitalisierung für sich nutzen und was ihr größter Erfolg im Geschäftsleben ist.

Was ist die Grundidee hinter Ihrem Unternehmen?

Dennis Woicke, Geschäftsführer und Firmengründer von Xelaned: Wir sind ein reines Beratungshaus. Unser Tagesgeschäft ist die klassische Infrastrukturberatung, dabei setzen wir primär auf Lösungen aus dem Hause Microsoft.

Jürgen Rösch, Vorstand und Firmengründer der Baltech AG: Ob Parkgarage, Fitnessstudio oder Kantine – berührungslose oder kontaktlose Smartcards gehören zum Alltag heute einfach dazu. Doch eine Karte allein bewirkt noch gar nichts, man benötigt auch ein passendes Lesegerät. Und hier kommen wir ins Spiel. Wir konzentrieren uns auf die Entwicklung von innovativen SmartCard- und RFID-Schreib/Lese-Modulen und Systemen.

Wo kommt die Digitalisierung ins Spiel?

Dennis Woicke: Wir wollen der strategische Partner sein, wenn es darum geht, Geschäftsprozesse zu optimieren. Wir unterstützen bei der Konzeption und Implementierung von komplexen Infrastrukturprojekten, zum Beispiel im Systemumfeld von Exchange, Sharepoint, Collaboration-Software bis zu deren Einsatz in der Cloud. Aber auch Projektmanagement sowie Dienstleister- und Lieferantensteuerung gehören zum Kerngeschäft.

Jürgen Rösch: Ob Hard- oder Firmware – die Technologie wurde zunächst viele Jahrzehnte in der Automatisierungstechnik eingesetzt. Anfang der 90iger Jahre ermöglichte es ein Technologiesprung, die Technologie für kommerzielle Anwendungen einzusetzen, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr. Hier haben wir einen neuen Markt gesehen und die Chance ergriffen.

In welchen Gebieten kommt Ihre Technologie zum Einsatz?

Dennis Woicke: Das Who’s Who der deutschen Großunternehmen steht auf der Kundenliste von Xelaned, die Branche ist dabei Nebensache. Ob Automotive, Versicherung, Chemie oder Telekommunikation – überall, wo die optimale IT-Infrastruktur gefragt ist, unterstützen unsere Berater vor Ort.

Jürgen Rösch: Unsere Lesegeräte kommen vor allem im HR-Umfeld zum Einsatz. Hauptsächlich im Bereich der Zugangskontrolle, etwa als Mitarbeiter-Identifizierung oder bei Parkhaus-Systemen, bei der Arbeitszeiterfassung, aber auch im bargeldlosen Zahlungsverkehr, zum Beispiel in der Kantine. Ebenfalls findet unsere Technologie in der Tourismusbranche Anwendung. Sie steckt zum Beispiel in vielen Kur- und Gästekarten, wie etwa der Allgäu-Walser-Karte, und ermöglicht den Gastgebern und touristischen Leistungsträgern der Region ein attraktives Angebot für Feriengäste – auf dem neuesten Stand der Technik.

Was stellt für Sie persönlich den größten Erfolg im Geschäftsleben dar?

Dennis Woicke: Ein Mitarbeiter hat mich mal mit den Worten beschrieben: Ein Chef, der diese Bezeichnung nicht einfordert, sondern hinnimmt. Für mich stehen die Mitarbeiter und das Team im Vordergrund. Ich mag keine langen Wege, keine starren Hierarchien. Auch wenn dies jetzt abgedroschen klingt, bei uns geht es sehr familiär zu.

Jürgen Rösch: Die partnerschaftlichen Beziehungen, die wir seit vielen Jahren zu unseren internationalen Kunden pflegen.

 

Bildmaterial © Pexels

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