Office-Couture: Do’s & Dont’s beim Büro-Dresscode

Ob Software-Hersteller, Versicherung oder Kosmetikunternehmen: So groß die Vielfalt der in Hallbergmoos ansässigen Unternehmen ist, so weit reicht das modische Erscheinungsbild des Business-Standortes. Denn, selbst wenn die Differenzen nur klein sind: Jede Branche trägt oft ihren  eigenen Dresscode. Doch egal ob Sneaker zum Anzug oder klassisch Smart Casual: Der erste Eindruck zählt. In Zeiten, in denen selbst braune Schuhe zum blauen Anzug kein Problem mehr sind, ist es für Männer vergleichsweise einfach, beim Dresscode keine Fehler zu begehen. Dennoch gilt es, ein paar Stilregeln zu beachten.

1.) Ganzheitlich Chic

Im Businessbereich liegen Sie mit Anzug und Krawatte immer richtig. Das richtige Anzug-Modell zu finden, ist aber gar nicht so einfach, schließlich sind ein angenehmer Schnitt und die optimale Passform Voraussetzung für einen schicken Auftritt. Lassen Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten, bevor die Beinlänge zu lang oder kurz kommt. Nachdem die vergangenen Jahre eng zulaufende und kurz geschnittene Hosenbeine en voque waren, wird es aktuell wieder klassischer. In puncto Farbwahl gilt: Je höher die Position, desto dunkler der Anzug.

Die Wahl des passenden Oberteils stellt Mitarbeiter oft vor die Fragen: Welche Farben sind erlaubt? Lange oder kurze Ärmel? Welche Kragenform ist geeignet? In der Arbeitswelt werden dunkle Hemden nicht gerne gesehen. Greifen Sie besser zu den Farben Weiß, Hellblau oder Pastell. Gerade im Sommer ist es verlockend, das lange Hemd gegen eines im Kurzarm-Format umzutauschen. Widerstehen Sie der Versuchung aufgrund der Hitze den Dresscode zu vergessen. Achtung! Hemden sind immer zu bügeln.

2.) Clevere Krawatte

Krawatten mit Comics oder anderen Motiven haben im Büro nichts zu suchen. Die Krawatte komplettiert das Outfit, sie „reißt“ es nicht auseinander, indem ihre zu grelle Farbe oder ihr zu auffallendes Muster zum einzigen Blickfang wird. Greift die Krawatte die Farbe des Hemdes auf, dann haben Sie alles richtiggemacht. In der Businesswelt haben sich zwei Krawattenknoten etabliert: der doppelte Windsor und der einfache Knoten. Bei der Länge gilt: Die Spitze endet auf der Höhe der Gürtelschnalle. Sie mögen keine Krawatte? Kein Problem: Spätestens seit der Finanzkrise bleibt die Krawatte auch in der Finanzbranche immer öfter im Schrank.

3.) Bescheidener „Bling“

Die Schuhe bilden das Fundament des gesamten Outfits. Achten Sie auf Schuhe, die zu Ihrem Anzug passen. Diese sollten weder an den Sohlen schräg abgelaufen noch ungeputzt sein und farblich zum Anzug passen. Wählen Sie ihre Socken in der Schuhfarbe aus. Weiße oder zu kurze Socken sind ein absolutes Tabu. Es sei denn, Sie sind in der Kreativbranche zu Hause, wo 2018 und 2019 sogar die klassischen Tennissocken der letzte Schrei sind. Der Gürtel passt idealerweise farblich zu den Schuhen und schließt mit einer dezenten Gürtelschnalle. Mehr als eine Uhr und zwei Ringe sind bei Männern schmucktechnisch ein NO GO. Zu viel Glitzer und Silber haben im Büro nichts zu suchen.

Bildmaterial © Unsplash

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