Safety First: IT-Sicherheit aus Hallbergmoos

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Autonomes Fahren, künstliche Intelligenz und smarte Haushaltsgeräte: Die Digitalisierung krempelt das Leben um. Damit Autos künftig in die richtige Richtung fahren und die Heizung nicht von einem Hacker abgeschaltet wird, rückt die IT-Sicherheit immer mehr in den Fokus. Jährlich verursachen Cyberkriminelle Schäden in Höhe von rund 50 Milliarden Euro – und das allein in Deutschland. Im Zeitalter von Big Data spielt die Internetsicherheit eine größere Rolle denn je, um sich vor solchen Angriffen zu schützen. Am Munich Airport Business Park (MABP) in Hallbergmoos sitzt mit der Check Point Software Technologies GmbH ein Marktführer in puncto IT-Sicherheit und kümmert sich tagtäglich um Bedrohungen im Netz.

Das israelische Unternehmen legt besonderen Wert darauf, ihre Kunden vor Angriffen zu schützen und ein Bewusstsein für Sicherheit bei den Mitarbeitern zu schaffen. Um den Hackern den Garaus zu machen, stellt Check Point den Kriminellen gezielt Fallen, identifiziert neuartige Bedrohungen und teilt diese Informationen mit ihren Kunden weltweit. Für diese steht dabei viel auf dem Spiel: Neben dem Schutz der Daten, gilt es auch das Vertrauen der Verbraucher nicht zu verspielen.

Im Hauptquartier in Tel Aviv nutzt das Unternehmen den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und eine günstige Steuersituation, um seine Ressourcen optimal einzusetzen und zählt damit zu den Pionieren der IT-Sicherheit. Viele branchenähnliche Firmen ziehen aus Gründen wie diesen in den Wüstenstaat, weshalb Premierminister Netanyahu im Juni 2018 verkündete, dass Israel mittlerweile im internationalen Ranking zu den fünf führenden Nationen in Sachen Cybersecurity gehört.

„Bevor die Digitalisierung weiter voranschreitet, muss die Sicherheit als Standard gewährleistet werden“, sagt Dirk Arendt, Leiter Public Sector & Gov Relations bei der Check Point Software Technologies GmbH. Aber: „Ohne bahnbrechende Entwicklungen wie einst die Pille oder das Kondom werden es selbstfahrende Autos oder intelligente Kühlschränke schwer haben.“

Von der zunehmenden Verlagerung in die Sphäre des World Wide Web profitieren nicht nur die Angreifer. Auch Check Point Software Technologies GmbH macht sich automatisierte Prozesse zunutze, um Schadsoftware frühzeitig zu enttarnen. Ziel ist es in Zeiten von Big Data zukünftig komplett auf eine menschliche Instanz zu verzichten. Damit übernimmt das IT-Unternehmen mit Dependance am MABP in Hallbergmoos eine weltweite Vorreiterrolle und trägt dazu bei, die digitale Transformation sicher voranzutreiben.

Bildmaterial © Gemeinde Hallbergmoos

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